NACHT DER LICHTER
- 5. 11. Frauenfeld
- 11.11. Chur
- 12.11. Zürich
- 18.11. Olten
- 19.11. Solothurn
- 19.11. Luzern
- 19.11. Schaffhausen
- 26.11. Buchs SG
- 26.11. Eschenbach
- 26.11. Klingnau AG
- 26.11. Wattwil
- 2.12. St. Gallen Neudorf
- 3.12. Rheineck
- 10.12. Gossau
GESCHICHTE
Mitten im zweiten Weltkrieg, 1940, kam Frère Roger mit fünfundzwanzig Jahren nach Taizé. Aus der Schweizer Heimat Genf zog es ihn nach Frankreich, ins Herkunftsland seiner Grossmutter, die im ersten Weltkrieg Menschen beherbergte, die in den Kriegswirren Zuflucht suchten. Der reformierte Theologe hatte im Sinn, eine geistliche Herberge zu gründen. Einen Ort, wo Menschen sich vor Gott gewürdigt fühlen. Allmählich über die Jahrzehnte wuchs die Communauté von Taizé zu einem geistlichen Begegnungszentrum heran. Ein Konzil der Jugend wird ins Leben gerufen mit grossen Jahrestreffen in verschiedenen Städten der Welt: gegen Zukunftsängste, gegen die Entrechtung von Menschen, gegen innere und äussere Verwüstungen.
«Wenn du betest, geschieht es aus Liebe.
Wenn du kämpfst, um dem Entrechteten sein Menschengesicht wiederzugeben,
geschieht auch das aus Liebe.»
Frère Roger
HEUTE
Immer geht es um ein geistliches Abenteuer in mir mit anderen. Das lässt mich natürlicherweise empfindlich werden, wenn andere in ihrer Menschenwürde missachtet werden. In beidem sind wir nie fertig und werden wir auch nicht fertig. Wir sind unterwegs. Ob in den Taizégebeten in Zizers, Andeer, Landquart oder anderswo in Graubünden; ob in Taizé selbst, sobald ich das Gelände mit dem schönen Glockenturm betrete oder bei den grossen Jahrestreffen in der Weihnachtszeit oder bei der Nacht der Lichter in Chur. Christsein und Christwerden praktisch.